Bye-Bye Barrieren: Weil Accessibility kein „Nice-to-have“ ist
17.03.2026
…sondern der Standard, den alle verdient haben. Bei WienIT arbeiten wir täglich dran, die Stadt digitaler, smarter und inklusiver zu machen — und das fängt bei uns selbst an.
Bei WienIT arbeiten wir täglich dran, die Stadt digitaler, smarter und inklusiver zu machen — und das fängt bei uns selbst an. Accessibility ist für uns nicht bloß ein Buzzword, sondern Teil unserer Kultur. Ob Arbeitsplatz, Kommunikation oder unsere digitalen Produkte: Alle sollen ohne Umwege, ohne Hürden, ohne „is eh wurscht…“ ihre Arbeit machen können.
Darum haben wir mit unseren Barrierefreiheitsbeauftragten Sonja und Georg gesprochen.
Was heißt Barrierefreiheit eigentlich?
Sonja: „Barrierefreiheit heißt für mich: Menschen müssen sich nicht an Strukturen anpassen – sondern wir gestalten Strukturen so, dass sie für alle funktionieren.“ Oder wie man in Wien sagen würde: Der Weg soll für jede*n eine g’mahte Wiesn sein, nicht nur für die, die zufällig Glück haben. Georg: „Barrierefreiheit ist kein Goodwill-Projekt, sondern professionelle Verantwortung.“
Digitale Produkte ohne Barrieren = Qualität. Punkt.
Woran wird gerade gearbeitet? 💻
Kurz gesagt: An allem, was digital ist und Menschen betrifft. Seit Dezember 2025 gilt die neue Wiener Stadtwerke-Gruppe weite Konzernrichtlinie. Das heißt für alle Projekte:
Wo Barrierefreiheit relevant ist → verpflichtend umsetzen.
Nicht nur gesetzlich vorgeschriebenes erfüllen.
Auch interne Tools wie Intranet oder Mitarbeitenden-Systeme barrierefrei machen.
Yes, it's a long way, aber Sonja und Georg arbeiten daran, Orientierung zu bieten: Welche Standards gelten? Was muss wann in der Projektphase passieren? Denn: Barrierefreiheit ist am leichtesten, wenn man sie gleich am Anfang mitdenkt.
Barrierefreiheit im Miteinander – was bringt’s? 🤝
Spoiler: Mehr, als man glaubt. Sonja: „Barrierefreiheit beginnt mit ehrlicher Kommunikation. Wenn wir sagen können, was wir brauchen – egal ob wegen einer Behinderung, einer chronischen Erkrankung oder einfach unserer Arbeitsweise, dann können Barrieren früh reduziert werden.“ Georg: „Es geht um den Perspektivenwechsel: Nicht ‘Kannst du unter diesen Bedingungen arbeiten?’ sondern ‘Welche Bedingungen ermöglichen gutes Arbeiten?’“. Klingt simpel. Wirkt groß. Weil klare Sprache, strukturierte Infos und nachvollziehbare Abläufe für alle gut sind – nicht nur für einzelne.
Was hilft es uns als Unternehmen? 🚀
Georg bringt es auf den Punkt: „Der Wert liegt darin, dass möglichst viele Menschen ihre Fähigkeiten einbringen können – ohne Extra-Hürden.“
Und das ist doch genau das, wofür wir stehen: Technologie, die Menschen stärkt. Nicht ausschließt.