#TeamWienIT. Guardians of the User Experience: Wie Natalia digitale Erlebnisse gestaltet, die einfach funktionieren

14.07.2026
Selfie von Natalia mit PC am Foto.

Wie sorgt man eigentlich dafür, dass Apps nicht nur gut aussehen, sondern sich auch richtig gut anfühlen? Dass man sich ohne Nachdenken zurechtfindet – fast so, als hätte die Anwendung schon gewusst, was man tun will? Genau da kommt Natalia ins Spiel.

Als UI/UX Designerin verbindet sie Technik, Design und ein feines Gespür für Menschen. Sie denkt nicht nur in Screens, sondern vor allem in Bedürfnissen: Was brauchen User*innen wirklich – und wie machen wir’s ihnen so einfach wie möglich? In unserem Interview erzählt Natalia, warum ihr Job ein bisschen an Forschen erinnert, wie sie ihren Weg von Public Relations in die IT gefunden hat und was sie an der Arbeit für die digitalen Services der Wiener Stadtwerke-Gruppe besonders begeistert.

Wir haben mit ihr über ihren Job geplaudert. 🎙️

Erkläre mir deinen Job in einfachen Worten:

Einfach gesagt: UX/UI-Designer*innen gestalten Apps und Websites, die leicht zu verstehen und einfach zu bedienen sind. Zuerst sprechen wir mit den Menschen, die das Produkt später nutzen werden, um ihre Wünsche und Bedürfnisse zu verstehen. Dabei arbeiten wir auch eng mit Kund*innen und Auftraggeber*innen zusammen, um ihre Ziele und Anforderungen zu verstehen. Danach gestalten wir, wie die App oder Website aussieht und wie sie funktioniert. Unser Ziel ist, dass alle sich schnell zurechtfinden und ihre Aufgaben einfach und ohne Probleme erledigen können.

Dein Weg in die IT:

Ich habe Public Relations studiert, aber meine berufliche Reise führte mich in die digitale Welt. Ich begann, mich mit Grafikdesign und der Gestaltung von Websites zu beschäftigen, bildete mich selbst weiter und studierte später Grafikdesign und Branding.
Mich hat immer fasziniert, wie Designs durch Code zum Leben erweckt werden. Gleichzeitig interessierte mich, wie man digitale Produkte so gestaltet, dass sie einfach und intuitiv zu nutzen sind. Mein Hintergrund in Psychologie und Soziologie sowie meine Designausbildung helfen mir dabei, die Bedürfnisse von Menschen zu verstehen und benutzerfreundliche digitale Produkte zu entwickeln. So bin ich schließlich zum UX/UI-Design gekommen. 

Wenn dein Job ein Emoji wäre, welches wäre es?

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Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Probleme zu lösen und Lösungen zu entwickeln, die den Alltag der Nutzer einfacher machen. Ich schätze besonders die Mischung aus Kommunikation und Kreativität: Ich spreche mit Nutzer*innen, Kund*innen und meinem Team, sammle Erkenntnisse und setze sie anschließend in Designlösungen um. Genau diese Kombination macht den Job für mich spannend.

Welche Fähigkeiten braucht man für den Job als UI/UX Designerin?

Neugier, Kreativität, Empathie, Kommunikationsfähigkeit und Problemlösungskompetenz sind besonders wichtig. Außerdem hilft es, gut organisiert zu sein und gerne mit unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten.

Gibt es irgendwelche Projekte, auf die du besonders stolz bist?

Ich bin mit allen meinen Projekten bei WienIT sehr zufrieden, weil jedes Projekt seine eigenen Herausforderungen und spannenden Aufgaben hatte. Besonders stolz bin ich aber auf meine Arbeit an der neuen Intranet-Startseite und an einer App für Gas-Messungen. Bei beiden Projekten konnte ich dazu beitragen, die Nutzung einfacher und übersichtlicher zu gestalten und Lösungen zu entwickeln, die den Arbeitsalltag der Nutzer*innen verbessern.

Was würdest du Menschen raten, die sich für deinen Bereich/deinen Job interessieren?

Ein guter Start ist, die Grundlagen von Design zu lernen – zum Beispiel Typografie, Farben, Layout und visuelle Hierarchie. Diese helfen dabei, Designs zu entwickeln, die nicht nur schön aussehen, sondern auch klar und einfach zu nutzen sind.
Wichtig ist, durch eigene Projekte zu üben: Gestaltet Apps oder Websites neu, entwickelt eigene Ideen und probiert verschiedene Lösungen aus. Lernt, wie Menschen Produkte nutzen, holt Feedback ein und macht euch mit Tools wie Figma vertraut. So könnt ihr eure Fähigkeiten Schritt für Schritt weiterentwickeln und ein Portfolio aufbauen.

Warum arbeitest du gerne bei WienIT?

Weil es viele verschiedene Projekte gibt, bei denen ich meine Fähigkeiten und mein Wissen einsetzen kann. Ich schätze besonders die starke UX-Gruppe mit engagierten Kolleg*innen und meine hilfsbereiten Teamkolleg*innen.
Es ist auch sehr schön und motivierend, an digitalen Produkten zu arbeiten, die den Menschen in Wien helfen. Zu sehen, dass unsere Arbeit die digitalen Services der Stadt einfacher und besser macht, finde ich besonders spannend.
 

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