she.builds: Product Ownerin Lisa mit Kompass und Weitblick

Elementarpädagogik, Projektmanagement, IT: Ihre berufliche Reise verlief alles andere als nach Plan. Heute sorgt sie als Product Ownerin dafür, dass Entwicklungsteams die richtigen Lösungen für Kund*innen umsetzen.
Wer glaubt, für eine Karriere in der IT müsse man schon als Kind programmieren können, wird von ihrer Geschichte überrascht sein. Im Interview erzählt Lisa, wie sie ihren Weg von der Elementarpädagogik über das Projektmanagement in die IT gefunden hat, warum Vielfalt in der Branche so wichtig ist und weshalb Authentizität und Empathie echte Erfolgsfaktoren für moderne Teams sind.
Wir haben Lisa zu einem Kurz-Interview getroffen 🎙️
Erklär mir deinen Job in einfachen Worten
Als PO (Product Ownerin) sorge ich dafür, dass mein Team an den richtigen Dingen zur richtigen Zeit arbeitet. Dabei bin ich die Schnittstelle zwischen Anforderungen und Wünschen der Kund*innen und der Arbeit der Entwickler*innen. Kern meiner Aufgaben ist die Kommunikation, Priorisierung sowie Administration, damit alles läuft!
Wenn dein Job ein Emoji wäre, welches wäre es?
🧭
Dein Weg in die IT:
Mein Weg in die IT ist auf keinen Fall geradlinig. Meine Grundausbildung liegt im Bereich der Elementarpädagogik, ich habe jedoch rasch erkannt, dass mich eher die Planungs- und Organisationsthemen interessieren und hier meine Stärken liegen. Ich habe mich somit in den Bereich Projektmanagement weiterentwickelt und erkannt, dass mich gerade technologische Weiterentwicklungen und Innovation stark interessieren.
Das hätte ich gerne früher gewusst:
Wie vielseitig Jobs, Rollen und Aufgaben im IT-Bereich sein können.
Der wichtigste Tipp, den ich je bekommen habe:
Authentizität und Empathie sind keine weichen Faktoren, sondern essenzielle Treiber für technologische Innovation und gut funktionierende Teams. Der Erfolg in agilen IT-Strukturen resultiert aus der Kombination von fachlicher Exzellenz gepaart mit moderner Führungskultur (anstatt bestehende Rollenklischees zu adaptieren). Kurz gesagt: man muss nicht den Führungsstil männlicher Leader übernehmen, um erfolgreich zu sein und ein Team gut leiten zu können.
Was würdest du anderen Frauen raten, die in der IT Fuß fassen wollen?
Einfach ausprobieren, verschiedene Bereiche ansehen, eine gute Mentorin/Vorbilder suchen und ein gutes Netzwerk aufbauen.
3 Dinge, die mir niemand über IT gesagt hat:
Folgende Punkte haben mich überrascht:
• Vielfalt an Möglichkeiten (IT ist nicht gleich IT)
• Immer noch bestehende, sehr niedrige Frauenquote
• Komplexität von Anwendungen/Systemen/Technologie
Warum arbeitest du gerne bei WienIT?
Ich kann bei der WienIT gemeinsam mit einem diversen, motivierten Umsetzungsteam verschiedenste Projekte für unterschiedliche Kund*innen Realität werden lassen. Zusätzlich durch den aktuell stattfindenden organisatorischen Wandel, kann ich aktiv Veränderung mitgestalten: hin zu einer modernen, innovativen und diversen Organisation.